„Naraya ist ein uraltes Wort, ein Gebet in Bewegung, ein heiliger Rhythmus, der an die Einheit allen Lebens erinnert. Es spricht vom Tanz zwischen den Welten, vom sichtbar gewordenen Geist, vom Leben, das in Harmonie mit der Erde und miteinander gelebt wird.“
NARAYA
Naraya ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz, der Ehrung und der Feier indigener Kulturen und spiritueller Traditionen widmet, insbesondere in enger Beziehung zum Volk der Yawanawá in Acre, Brasilien.
Wir sind hier, um Brücken zu bauen zwischen der Weisheit unserer Vorfahren und der modernen Welt, zwischen den Stimmen der indigenen Bevölkerung und dem globalen Bewusstsein sowie zwischen der tiefen Erinnerung in jedem von uns und der lebendigen Erde, die wir teilen.
Unsere Arbeit basiert auf Gegenseitigkeit und unterstützt indigene Gemeinschaften dabei, ihre Kulturen zu bewahren, ihr Land zu schützen und ein Leben in Würde zu führen. Gleichzeitig schaffen wir Wege für westliche Gemeinschaften, sich wieder mit naturnahen, ganzheitlichen und spirituellen Lebensweisen zu verbinden, die von traditionellem Wissen, erdverbundenen Ritualen und gemeinsamen menschlichen Werten geleitet werden.
Naraya bietet:
– Bildungs- und Kulturprogramme
– Räume für geistliche Gesänge und Gebete
– Zeremonielle und interkulturelle Zusammenkünfte
– Künstlerische Kooperationen und Gemeinschaftsveranstaltungen
– Projekte zur ethischen Unterstützung, Interessenvertretung und Nachhaltigkeit
Unser gesamtes Angebot ist geprägt von den Werten Ehrfurcht, Demut, Schönheit und Zugehörigkeit. Wir glauben an eine Zukunft, die auf der Weisheit der Vergangenheit gründet: eine Zukunft, in der indigene Traditionen geachtet und nicht vergessen werden; in der die Natur geschützt und nicht ausgebeutet wird; und in der die Menschen in Harmonie mit sich selbst, miteinander und der Erde leben.
Dies ist nicht nur unsere Mission, es ist unser Gebet.
Ein Gebet für die Erde.
Ein Gebet für die Ahnen.
Ein Gebet für die, die noch kommen werden.
Über die Gründer
Naraya entstand aus dem Herzen eines Gebets, getragen von Seelen, die dem Weg der Erinnerung, der Heilung und des Dienstes zutiefst ergeben waren.
Die Vision wird von Anusche, Elisa und einem Kreis von Verbündeten getragen – Menschen, die in respektvoller Beziehung zu indigenen Ältesten und Gemeinschaften, insbesondere den Yawanawá, stehen. Durch jahrelanges Studium, Freundschaft, Zeremonien und Zuhören wurde ein Samen gesät: die Schaffung eines Raumes, in dem heilige Traditionen geschützt, integer weitergegeben und mit Ehrfurcht begegnet werden können.
Unsere Arbeit wurzelt in Dankbarkeit, wird vom Geist geleitet und genährt vom Traum einer vernetzteren, friedlicheren und bewussteren Welt.